Besondere Aufmerksamkeit
Folge mit Werbehinweisen — am besten ab etwa 14 Jahren gemeinsam hören.
Ist „Wie wir fühlen“ etwas für deinen Youngstar?
Ja, mit einem wachen Ohr für einzelne Stellen.Empfohlen ab 14
Was jetzt: Reinhören ist okay – wirf vorher einen Blick auf die markierten Stellen unten.
Für Eltern zusammengefasst
Dieser Podcast behandelt psychische Gesundheit und Krisen mit Fokus auf Selbstreflexion und Empathie. Er bietet wertvolle Einblicke in die gesellschaftliche Wahrnehmung psychischer Erkrankungen, aber die Themen sind für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet. Die Sprache ist klar und respektvoll, ohne überfordernde Fachbegriffe. Eltern sollten beachten, dass die Diskussionen tiefe emotionale Themen ansprechen, die gezielte Begleitung erfordern.
Manipulations-Radar
Je weiter außen ein Punkt liegt, desto deutlicher zeigt sich das Muster – nahe der Mitte heißt: kaum bis gar nicht vorhanden.
MITTELLock-in-Effekte
[20:17] lockin_effekte — „Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert gerne unseren Podcast und lasst uns eine Bewertung da.“
Markierte Stellen
- „Es wirkt fast so, als bräuchten wir für alles ein Label: berufstätig oder arbeitslos, verheiratet oder ledig, krank oder gesund.“ — Der Podcast beginnt mit einer allgemeinen Aussage über Kategorisierung in der Gesellschaft, die nicht spezifisch auf psychische Gesundheit bezogen ist. Befund-Karte ↗
- [01:04] „Personen mit Migrationsgeschichte, queere Menschen, psychisch erkrankte Menschen. Sie alle erleben Vorurteile, Stigmatisierung und Ausgrenzen.“ — Die Aussage, dass Kategorien dazu führen, dass Menschen in Schubladen gesteckt werden, ist allgemein und nicht spezifisch auf psychische Gesundheit bezogen. Befund-Karte ↗
- [02:10] „meine unpopular Opinion wäre die, dass die Psychiatrie ein hochpolitisches Thema ist. Auch ein Menschenrechtsthema, ein gesellschaftliches Thema.“ — Die Aussage, dass die Psychiatrie ein hochpolitisches Thema ist, wird als unpopuläre Meinung präsentiert, aber nicht als Fakt. Befund-Karte ↗
- „Ich habe die Psychiatrie eben als einen Ort erlebt, wo der Mensch wenigstens als Mensch im Mittelpunkt steht, sondern eher so als Objekt, kann man schon sagen.“ — Die Aussage, dass der Mensch in der Psychiatrie als Objekt statt als Mensch wahrgenommen wird, ist eine subjektive Erfahrung und nicht allgemein verifizierbar. Befund-Karte ↗
- [06:32] „Ich benutze den Begriff eben als Reclaiming, also im englischen Sprachraum ist der Begriff noch ein bisschen stärker verbreitet.“ — Die Verwendung des Begriffs "verrückt" als Reclaiming wird als eine bewusste Entscheidung präsentiert, aber nicht als allgemein akzeptierte Praxis. Befund-Karte ↗
- [09:28] „wobei eben die aller allermeisten Menschen nie gewalttätig werden.“ — Die Aussage, dass die aller allermeisten Menschen nie gewalttätig werden, ist eine allgemeine Aussage, die nicht spezifisch auf psychische Krisen bezogen ist. Befund-Karte ↗
- [09:36] „dass wenn da eine Person straftätig, gewalttätig geworden ist und die eigentlich eben in eine Forensik kommt, in eine forensische Klinik, dass dann eben immer Psychiatrie in den Texten steht und es so vermischt wird.“ — Die Verwechslung von Psychiatrie und Forensik wird als Problem in der Medienberichterstattung dargestellt. Befund-Karte ↗
- [18:12] „...diesen Begriff. Gleichzeitig reagieren Menschen auch einfach sehr, sehr unterschiedlich auf Herausforderungen...“ — Implizite Verharmlosung von psychischen Erkrankungen durch den Begriff 'verrückt' Befund-Karte ↗
Faktencheck
8 überprüfbare Aussage(n) mit Beleglage — jede als eigene Karte unter Befunde.