Besondere Aufmerksamkeit
Folge mit Werbehinweisen und auffälligen Stellen — am besten ab etwa 14 Jahren gemeinsam hören.
Ist „Wie wir fühlen“ etwas für deinen Youngstar?
Ja, mit einem wachen Ohr für einzelne Stellen.Empfohlen ab 14
Was jetzt: Reinhören ist okay – wirf vorher einen Blick auf die markierten Stellen unten.
Für Eltern zusammengefasst
Dieser Podcast bietet junge Menschen ab 14 Jahren fundierte Informationen zur Finanzplanung, insbesondere zur Altersvorsorge und Vermögensbildung. Die Gastgeberin Kerstin Knöfel von Union Investment vermittelt praxisnahe Tipps und betont die Bedeutung von Finanzbildung in Schulen. Der Inhalt ist sachlich und verständlich, ohne manipulative Elemente. Eltern können den Podcast als ergänzende Lernressource für ihre Kinder empfehlen.
Manipulations-Radar
Je weiter außen ein Punkt liegt, desto deutlicher zeigt sich das Muster – nahe der Mitte heißt: kaum bis gar nicht vorhanden.
MITTELLock-in-Effekte
[27:18] lockin_effekte — „Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann hinterlasst uns doch gerne eine Bewertung und abonniert unseren Podcast, um keine weiteren Folgen mehr zu verpassen.“
Markierte Stellen
- [00:52] „Die Aussichten auf eine fette Rente sind für die junge Generation alles andere als rosig.“ — Implizite Verharmlosung der Rentenproblematik durch das Fehlen konkreter Lösungsansätze für die jüngere Generation Befund-Karte ↗
- [06:22] „Es gibt da auch Finanzinfluencer, die ihr Wissen teilen. Also da könnte man ja auf der anderen Seite auch so ein bisschen von so einem Finance Trend sprechen.“ — Verharmlosung der Risiken von Kryptowährungen und Finanzinfluencern Befund-Karte ↗
- [00:01] „Diese Folge ist in Kooperation mit dem Funky-Projektpartner Union Investment entstanden.“ — Implizite Werbung für Union Investment durch die wiederholte Nennung des Unternehmens Befund-Karte ↗
- [12:24] „Es ist ja auch so ein bisschen eine Frage, wie lange wollen wir denn oder sollen wir denn arbeiten? Das finde ich halt im Moment auch ganz spannend.“ — Fehlende Kritik an der Rentenpolitik und Verharmlosung der demografischen Entwicklung Befund-Karte ↗
- [18:03] „Investieren ist nur was für reiche Menschen. Fühl ich nicht. Definitiv nein. Geht ab 25 Euro, geht mit kleinen Beträgen, ist einfach extrem wichtig, um sich ein Vermögen aufzubauen.“ — Kerstin lehnt die Aussage ab, dass Investieren nur für Reiche ist, und betont, dass bereits ab 25 Euro investiert werden kann. Befund-Karte ↗
- [18:31] „Kein Off-Rand gegen deine Arbeit. Aber wer sich mit Finanzen beschäftigt, muss auf viel Spaß im Leben verzichten. Er ist ja böse. Also den fühle ich tatsächlich auch nicht. Ich bin 29 Jahre in einem Unternehmen, was sich damit beschäftigt. Ich habe immer gedacht, ich habe auch noch Spaß im Leben.“ — Kerstin lehnt die Aussage ab, dass Finanzthemen Spaß im Leben verhindern, und betont, dass sie Spaß am Kapitalmarkt hat. Befund-Karte ↗
- [20:10] „Geld auf dem Konto sparen ist wie Geld verbrennen. Das war vor ein paar Jahren, hätte ich es noch so ein bisschen gefühlt, nämlich dann, als es gar keine Zinsen gab. Da war es tatsächlich so, dass du, wenn du das Geld aufs Konto gelegt hast und hattest überhaupt keinen Ertrag mit so einer hohen Inflation, ja, ein Teil des Geldes tatsächlich verbrannt hast.“ — Kerstin bestätigt, dass Geld auf dem Konto sparen vor einigen Jahren wie Geld verbrennen war, aber heute mit Zinsen und niedrigerer Inflation nicht mehr gilt. Befund-Karte ↗
- [21:45] „Altersvorsorge von uns Frauen. Also das ist für mich auch wirklich noch so ein Thema, wo auch noch nicht so richtig viel Transparenz da ist und darüber gesprochen wird. Es ist halt auch einfach immer noch so, dass wir teilweise nicht durcharbeiten, in der Familie dann auch immer noch eine Rolle haben, Versorgerin zu sein, sich zu Hause im Prinzip zu kümmern. Und das wirkt auch auf die Rente.“ — Kerstin betont, dass Altersvorsorge für Frauen schwieriger ist aufgrund von Gender Pay Gap und traditionellen Rollen in der Familie. Befund-Karte ↗
- [24:18] „Ich finde, auch wenn jetzt die Lehrerinnen und Lehrer gar nicht machen, jetzt so Unternehmen wie wir jetzt zum Beispiel, wir könnten da ja auch helfen. Wir könnten Kurse geben. Wir könnten mal Stunden geben. Wir könnten Angebote machen. Ich finde, das ist tatsächlich ein ganz, ganz wichtiges Thema, weil wir entlassen junge Menschen nach dem Abitur, nach der mittleren Reife, wie auch immer, in ja dann diese Welt.“ — Kerstin fordert, dass Finanzbildung in Schulen vermittelt werden sollte, da sie derzeit fehlt. Befund-Karte ↗
Faktencheck
9 überprüfbare Aussage(n) mit Beleglage — jede als eigene Karte unter Befunde.