ParinhoodWie wir fühlen

Besondere Aufmerksamkeit

Folge mit Werbehinweisen — am besten ab etwa 12 Jahren gemeinsam hören.

Warum? Zur ausführlichen Analyse

Ist „Wie wir fühlen“ etwas für deinen Youngstar?

Ja, mit einem wachen Ohr für einzelne Stellen.Empfohlen ab 12

Was jetzt: Reinhören ist okay – wirf vorher einen Blick auf die markierten Stellen unten.

Folge: „#70 Wie wirken sich chronische Krankheiten auf unsere Beziehungen aus? – mit Paula @paulaphiene“ · 31 Min · gecheckt von Parinhood am 2026-07-15

Für Eltern zusammengefasst

Dieser Podcast bietet jungen Menschen im Alter von 12+ ein sensibles und respektvolles Gespräch über ME/CFS und die Bedeutung von Unterstützung durch Familie und Freunde. Er fördert Empathie und Offenheit, ohne die Erkrankung zu vereinfachen oder zu verharmlosen. Die Sprache ist altersgerecht und die Inhalte sind für Jugendliche ab 12 Jahren gut verständlich.

Manipulations-Radar

EmotionalWerbungLock-inFaktenPolitikGrenzenGewaltSexuell

Je weiter außen ein Punkt liegt, desto deutlicher zeigt sich das Muster – nahe der Mitte heißt: kaum bis gar nicht vorhanden.

MITTELLock-in-Effekte

[30:30] lockin_effekte — „Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert gerne unseren Podcast und lasst uns eine Bewertung da.“

Nur Muster über „KEINE“ werden als Detail aufgelistet. Wie wir bewerten

Markierte Stellen

  • [19:13] „Es ist wirklich so. Manchmal gehe ich raus, ich freue mich einfach, dass die Sonne scheint und dass ich Kraft habe, spazieren zu gehen. Und das sind so Kleinigkeiten. Und wie gesagt, es ist unfassbar kitschig, aber man nimmt das gesamte Leben anders wahr und man ist für viele Dinge dankbar, für die man sonst wahrscheinlich nicht dankbar wäre.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗
  • [21:33] „Ich habe dann manchmal wieder schlechtere Phasen, wie gibt es auch. Da geht es mir dann einfach körperlich aus dem Nichts für ein, zwei, drei Wochen super schlecht und dann muss ich dann alles absagen. Aber damit komme ich inzwischen auch klar.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗
  • [23:47] „Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Punkt, dass man tatsächlich manchmal einfach offen damit umgehen sollte. Ich hätte auch mehr Verständnis, wenn eine Person zu mir sagt, falls ich spontan absage, liegt das nicht an dir, sondern es liegt daran, dass es mir körperlich schlecht geht.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗
  • [27:51] „Ich glaube, das ist voll verständlich. Jetzt kommen wir tatsächlich auch schon zur letzten Frage für heute. Gibt es etwas, das du Zuhörerinnen mitgeben möchtest, die selbst an einer chronischen Krankheit leiden? Ja, auf jeden Fall geht bitte nicht auf. Verliert niemals die Hoffnung. Und ich merke das selbst, wenn es mir körperlich schlecht geht, dann bekomme ich Zukunftsängste, weil ich mir denke, okay, was ist, wenn sich mein Zustand verschlechtert hat? Was ist, wenn das jetzt die Norm ist, dass ich gar nicht mehr aus dem Bett komme? Was ist, was ist, was ist? Und dann kommt man in so eine Spirale. Man denkt nur über das Negative nach. Und da muss man auf jeden Fall rauskommen. Also gebt die Hoffnung nicht auf. Es kann besser werden.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗
  • [28:29] „Bei mir ist es Gott sei Dank besser geworden. Und ich hoffe und bete, dass es immer noch bergauf geht.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗
  • [28:35] „Versucht wirklich das Positive zu sehen. Und manchmal gibt es wenig Positives. Ich weiß das wirklich, aber versucht euch dann auf diese wenigen positiven Dinge zu konzentrieren und dann kommen immer mehr positive Dinge.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗
  • [29:56] „Für viele Betroffene sieht das Leben mit chronischer Krankheit allerdings anders aus. Für manche fehlen vielleicht die finanziellen Ressourcen in deinem Umfeld, das sie aufhängt und unterstützt. Der Alltag ist für viele MEcFS-Erkrankte ohne Hilfe nicht zu stemmen. Was folgt, sind finanzielle Sorgen und psychische Probleme neben den körperlichen Beschwerden.“ — Implizite Verharmlosung der chronischen Erkrankung durch das Fokussieren auf positive Aspekte ohne ausreichende Erwähnung der Schwierigkeiten. Befund-Karte ↗

Faktencheck

4 überprüfbare Aussage(n) mit Beleglage — jede als eigene Karte unter Befunde.

Vollständige interaktive Analyse: im Parinhood-Dashboard öffnen · Methodik · Unabhängigkeit

Falsch eingeordnet? Melde es uns